Third Party Data

Cookie Opt-In oder Cookie Opt-Out?

Wir werden gerade Zeugen einer neuen digitalen Ära im Marketing. Denn Google schafft Fakten und „mal eben“ die Werbe-Cookies ab. Davon haben Sie noch gar nichts gehört? Kein Problem. Wir schlüsseln die komplexe Thematik verständlich für Sie auf und erklären Ihnen alles, was Sie jetzt wissen müssen.

So, worum geht es denn eigentlich? Nun, kurz gesagt, um die sogenannten Third Party Cookies, mit denen das Nutzerverhalten über viele Websites hinweg verfolgt werden kann. Davon profitieren vor allem Drittanbieter, die damit seit langer Zeit ganz gezielt individuelle Online-Werbung schalten. Das Tracking sendet dabei wertvolle Nutzerdaten in die USA zu Anbietern wie Google, Facebook, LinkedIn und Co – dies ist aber inzwischen in Europa ohne die Zustimmung der Nutzer illegal und es werden Cookie Opt-In bzw. Cookie Pop-ups benötigt. Nicht DSGVO-konforme Websites können hohe Strafen erhalten.

Cookie Opt-In oder Cookie Opt-Out?

Die Cookie Opt-In werden von den meisten Menschen als extrem lästig angesehen. Auch machen sie schon jetzt immer weniger Sinn, denn bereits 50 %-75 % der Nutzer werden durch AdBlocker, das Ablehnen der Cookie-Policy oder der Standardblocks der Browser nicht mehr ausgewertet. Fakt ist, dass Third Party Conversion-Tracking (Erfolgsmessung bei Werbeanzeigen) und das Remarketing (Nutzer, die auf der Webseite waren, über verschiedene Kanäle wieder ansprechen) so nicht mehr möglich sein wird, – die Effizienz der digitalen Werbeanzeigen sinkt drastisch und die digitale Analyse wird nahezu unbrauchbar. Was also tun?

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Cookie Opt-In oder Cookie Opt-Out, das ist die große Frage?

Die richtige Antwort.

Laut Google liegt die Datenhoheit jetzt also bei den Unternehmen. Das klingt auf den ersten Blick ziemlich gut, aber natürlich werden die großen Portale weiterhin nach Lösungen suchen, die ihnen helfen, Daten zu sammeln. Wie nutzen wir also auch ohne Google Analytics und ohne Cookies digitale Werbung? Uns ist das Problem des Third Party Trackings seit Langem bewusst und daher haben wir schon früh effiziente und zukunftsfähige Alternativen entwickelt. Diese basieren auf drei Ansätzen:

Reduce to the max.

Die Frage lautet hier: Was brauche ich eigentlich? Es ist in der digitalen Welt nicht anders als in der analogen – Überflüssiges lenkt nur ab und die Reduzierung auf das Wesentliche steigert die Performance. Also, was mache ich eigentlich mit meinen Daten? Welche werden wie und wo analysiert? Wie räume ich effektiv auf und wie nutze ich die Erkenntnisse möglichst effizient? Die Antworten liegen für uns in einem ethisch-effizienten Weg.

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Auch wenn Google der Platzhirsch ist: Es existieren durchaus effiziente und zukunftsfähige Alternativen, die die Privatsphäre der Nutzer*innen schützen.

First-Party statt Third-Party.

Wem gehören eigentlich Ihre Website-Daten? Zumindest bei Google ist die Antwort klar: nicht Ihnen. Denn über Google Analytics werden die Daten der Besucher Ihrer Website nachverfolgt und gespeichert. Dies ist nicht nur ethisch fragwürdig, sondern kann auch ernste Konsequenzen haben, denn Unternehmen werden bei Datenschutzverletzungen mit empfindlichen Geldstrafen belegt.
Daher setzen wir bei datenrausch auf die transparente Open-Source Lösung Matomo. Dieses Tool ist Community-basiert und liefert „saubere“ First-Party-Daten – und das ganz ohne Cookies. Der Mehrwert für Ihr Unternehmen liegt auf der Hand:

  • Sie bestimmen, wie und wo Ihre Daten gespeichert werden.
  • Sie sind rechtlich auf der sicheren Seite.
  • Ihre Kunden werden den Schutz ihrer Daten zu schätzen wissen.

Relevanz erzeugen. Zielgruppengerecht.

Wir möchten die Kundenreise im Netz nachhaltig gestalten. Diese soll nicht von 0 auf 100 mit einem Klick vonstattengehen, sondern eine nachvollziehbare, positive Erfahrung sein. Dafür setzen wir den Fokus u. a. auf das fach- und themenbasierte Marketing wie beispielsweise dem Programmatic Advertising. Hier werden relevante Inhalte in Echtzeit auf den Seiten und Plattformen ausgespielt, die genau in dem Moment gelesen werden und zum Content passen. Die Zielgruppe wird also über Inhalte und Themen angesprochen und nicht über das individuelle Verhalten Einzelner. Auch das E-Mail-Marketing ist ein gutes Beispiel für eine sinnvolle steuerbare Maßnahme, die im B2B-Bereich immer noch eine hohe Relevanz hat. Hier arbeiten Sie mit Ihren Adressen und Ihren Daten – First-Data also ohne Umwege.

Ihre Vorteile:

  • Als Unternehmen bauen Sie sich mit der Zeit Ihre eigenen Kanäle auf.
  • Sie minimieren Streuverluste.
  • Sie schaffen relevanten Content speziell für Ihre Zielgruppe.

Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen gerne. Denn es ist entscheidend, dass Sie Ihre eigenen Daten sammeln und steuern, um damit Neukunden zu gewinnen und Bestandskunden zu erhalten.

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Die Vorteile von First Party Cookies

Kleine Schritte statt große Sprünge.

Erzeugen wir gemeinsam wieder eine hohe Relevanz in der Zielgruppe. Datenrausch als lösungsorientierter Anbieter steht Ihnen gerne bei der individuellen Beratung und der Umsetzung einzelner Maßnahmen zur Seite oder entwickelt gemeinsam mit Ihnen eine Gesamtstrategie für Ihr Unternehmen. Nicht immer ist es dabei der x-te große Relaunch, der zum Erfolg führt. Wir setzen auf viele kleine, gezielte Schritte für eine langfristige Wirkung. So bleiben Sie agil und können schnell auf Veränderungen reagieren – und genau das ist die Zukunft des digitalen Marketings.

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Der Autor

Julian Schmidt

Wir geben es zu, wir lieben Zahlen! Zahlen, Daten, Fakten und Ergebnisse. Aber genau darum sind wir auch so gut in dem, was wir tun. Wir gewinnen aus einer Zahl echte Erkenntnis und erschaffen damit eine Formel, die Sie und Ihr Unternehmen zum Erfolg führt. Denn die Welt der Daten sichtbar zu machen, sie zu analysieren und diese intelligent einzusetzen, ist unser datenrausch.